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Folgen des Braunkohlebergbaus

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(© LfULG)

Abbau Braunkohle im Tagebau Zwenkau

Abbau Braunkohle im Tagebau Zwenkau
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(© LfULG)

Verlegter Abschniutt der Weißen Elster beim Tagebau Zwenkau

Verlegter Abschniutt der Weißen Elster beim Tagebau Zwenkau
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(© LfULG)

Brauner Eisenhydroxid-Schlamm am Grund des Vincenzgrabens

Brauner Eisenhydroxid-Schlamm am Grund des Vincenzgrabens
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(© LfULG)

Beginnender Schilfbewuchs am Werbeliner See

Beginnender Schilfbewuchs am Werbeliner See
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(© Raphael Benning, LfULG)

Blick vom Schweren Berg bei Weißwasser auf rekultivierte Bereiche des Tagebaus Nochten und im Hintergrund auf das Kraftwerk Boxberg

Blick vom Schweren Berg bei Weißwasser auf rekultivierte Bereiche des Tagebaus Nochten und im Hintergrund auf das Kraftwerk Boxberg

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Sachsen Braunkohle industriell im Tagebau gefördert. 1985 erreichte der Braunkohleabbau in Ostdeutschland mit einer Förderleistung von 312 Mio. Tonnen seinen Höhepunkt. Aktuell wird in Sachsen Kohle in den vier verbliebenen Tagebauen Schleenhain, Profen (Westsachsen, MIBRAG) und Nochten, Reichwalde (Ostsachsen, LEAG) gefördert.

Das sächsische Oberbergamt regelt Aufschluss, Abbau und Wiedernutzbarmachung der Bergbaulandschaft. Diese bergrechtlichen Verpflichtungen werden mittels Betriebsplänen umgesetzt.

Für die Rekultivierung des stillgelegten Braunkohlebergbaus ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) tätig, für die aktiven Tagebaue hingegen der jeweilige Bergbautreibende (LEAG, MIBRAG).

Der nach 1990 einsetzende Sanierungsbergbau hat seitdem einen Großteil der bergbaulichen Arbeiten abgeschlossen. Der aktuelle Schwerpunkt liegt nun im wasserwirtschaftlichen Bereich. Die Sanierung soll insbesondere dazu dienen, einen ausgeglichenen, sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushalt herzustellen. Unter Berücksichtigung der Anforderungen des Gewässerschutzes sollen damit die veränderten und künstlich entstandenen Gewässer so in die sächsische Landschaft integriert werden, dass deren ökologischen Funktionen für den Naturhaushalt gewährleistet sind.

Die Regionalen Planungsverbände sind beauftragt, für jeden Braunkohletagebau einen Braunkohleplan  als Teilregionalplan aufzustellen. Für die Sanierung der Bergbaufolgen werden explizite „Sanierungsrahmenpläne“ erarbeitet. Im Raum Leipzig erstellt diese der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen. Regionalplanerisches Hauptziel dabei ist die Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes. Für die sächsische Lausitz realisiert dies der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien und dort soll das Lausitzer Seenland entstehen.

Die folgenden Seiten zeigen die wichtigsten Folgen des Braunkohlebergbaus auf die Umwelt.

 

Fließgewässer

Künstlich hergestelltes Gewässer

Tagebaurestseen

WIR NOCH ERGÄNZT

Grundwasser

Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Referat 43: Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser

Susanna Börner

Telefon: 0351 564-24302

E-Mail: Susanna.Boerner@smekul.sachsen.de

Webseite: www.smekul.sachsen.de

Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Referat 47: Bergbauwassermanagement, Flussgebietsbewirtschaftung

Dr. Christin Jahns

Telefon: 0351 56424700

E-Mail: Christin.Jahns@smekul.sachsen.de

Webseite: https://www.smekul.sachsen.de

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